Rasenpflege
1. Rasenpflege zu allen Jahreszeiten
Frühling
Sobald die obere Bodenschicht trocken ist, kann mit den notwendigen Arbeiten begonnen werden, um den Rasen zu beleben. Wir beginnen mit einer gründlichen Reinigung der Rasenoberfläche. Daran schließen sich weitere Erfolg bringende Maßnahmen an:
- Blätter, Äste und Steine sollten entfernt werden.
- Mit einer schärferen Harke, besser noch mit einer Vertikutationsharke graben und schneiden wir die bestehenden Rasenziegel in der Tiefe von 3–5 mm. Dadurch wird der Rasen durchgelüftet, entfernt werden das Moos und der entstehende Filz – der Rasen ist wie „neugeboren“. Für das Sammeln der "ausgekämmten Masse" können wir den Rasenmäher verwenden. Die gesammelte Masse kann kompostiert werden.
- Vergilbte oder braune Rasenflächen sind Folge von Bodenverdichtung, der Staunässe oder des unzureichenden Ernährungszustands; mitunter auch Folge Schimmelkrankheiten. Deshalb muss die Aerifikation durch das Abstreuen von scharfem Quarzsand (1000g für 1m2) durchgeführt werden.
- Die richtige Ernährung der Rasendecke darf nicht vergessen werden. Am besten durch Applikation eines Kombi-Düngemittels (30 g für 1m2). Dabei ist zur Kenntnis zu nehmen, dass häufiges Mähen in der Vegetationsperiode aus dem Boden eine Vielzahl von Nährstoffen abschöpft. Diese müssen dem Rasen wieder zugeführt werden und die erforderliche Menge laufend ergänzt werden. Für eine schnelle Regeneration der beschädigten Rasenpflanzen kann auch eine kleine Dosis von Kalkammoniaksalpeter (10g für 1m2) zugeben werden.
- Auf den stark beschädigten Rasenflächen kann auch die Nachsaat der ursprünglichen Rasenmischung oder der Rasenmischung NACHSAAT (25 g für 1m2) durchgeführt werden, die beschädigten Rasenflächen werden schnell ergänzt.
- Ein mehr als 50% beschädigter Rasen sollte vollkommen erneuert werden.
- Mit Ende des Frühlings sollte ein chemischer oder mechanischer Eingriff gegen breitblätterige Unkräuter erfolgen, die im Zier- oder Belastungsrasen unerwünscht sind.
Sommer
Die Pflege der bestehenden Rasenflächen beruht vor allem auf einigen Eingriffen, die jedoch in richtiger Zeitabfolge und auf richtige Art durchgeführt werden müssen. Vor allem im Juni und August, also mitten im Sommer, soll die Rasenqualität und die Pflege der angelegten Rasenflächen überprüft werden. Die im Frühjahr angelegten Rasenflächen müssen sehr schonend gepflegt werden, bis sie einwurzeln. Alle Rasen werden in nötigen Zeitabständen gemäht, jeweils nach dem Verwendungszweck und nach der Wachstums-Geschwindigkeit. Es müssen folgende Regeln beachtet werden: bei Temperaturen über 25°C kürzen wir den Rasen um ein Drittel der Länge, bei Temperaturen von 20 bis 25°C um die Hälfte und bei der Temperatur unter 20°C um zwei Drittel der Bestandlänge. Andernfalls ist damit zu rechnen, dass der Rasen gelb und dünn wird und keinen schönen Anblick bietet.
Der Rasen darf nie austrocknen. Deswegen bewässern wir ihn mit der erforderlichen Wassermenge; am besten 20 mm/1 m2 alle 3 bis 4 Tage oder mit kleinerer Wassermenge jeden Tag früh am Morgen oder nach Sonnenuntergang. Nie bewässern wir unter voller Sonne, dadurch könnte ein Pflanzen-Sonnenstich eintreten und als dessen Folge die rasche Entwicklung von Rasen-, Rost- und Schimmelpilzen, die den Bestand beträchtlich beschädigen würden.
Um das frische grüne Aussehen des Rasens zu erhalten und die durch Abmähen dezimierten Nährstoffe zu ersetzen, erfolgt in 14 bis 20-tägigen Intervallen die Nachdüngung mit Stickstoffdüngern. Wird ein neuer Rasen im Juli oder August angelegt, ist vorauszusetzen, dass die Rasenfläche ausreichend bewässert wird und nicht austrocknet. Wir begießen den Rasen mit einem feinen Zerstäuber kontinuierlich von der Aussaat bis zum Aufgehen der Rasenpflanzen.
Herbst
Die Herbstmonate erfordern eine ganze Reihe von Eingriffen und Maßnahmen bezüglich der Rasenpflege; sie stellen einen günstigen Zeitraum dar, sowohl für die Anlage der Rasenflächen als auch für die Regenerationsmaßnahmen. Das Ziel ist nicht nur die Verbesserung des Rasenbestandes, sondern auch die Vorbereitung des Rasens für eine gute Überwinterung.
Zum Herbstanfang sollten die Frühjahrseingriffe wie Vertikutieren, bzw. auch Aerifizierung wiederholt werden. Man sollte auch nicht die richtige Ernährung der Rasendecke vergessen; am besten durch Applikation eines vollen Kombi-Düngemittels, da das häufige Mähen in der vorigen Periode eine große Menge der Nährstoffe abgeschöpft hat. Diese sind für das Rasenwachstum im Herbst und für die erfolgreiche Überwinterung auszugleichen. Falls wir noch im Herbst eine nicht ausreichende Bodenreaktion durch Kalkung regulieren wollen (optimal ist der pH-Wert von 5.5–6.5), verwenden wir gemahlenen Kalkstein oder noch besser einen dolomitischen Kalkstein, der darüber hinaus noch Magnesium enthält. Die Kalkung und Düngung können jedoch nie gleichzeitig erfolgen. Die Kalkdüngermittel sollen nicht mit Industriedüngermitteln gemischt werden. Die zweikeimblättrigen Unkräuter machen den Rasen nicht schöner und nehmen den Gräsern Wasser und Nährstoffe ab. Darüber hinaus expandieren die Unkräuter in der Rasenfläche.
Aus biologischer Sicht bezüglich der Unkrautentwicklung ist gerade der September der richtige Zeitraum zu ihrer Liquidierung und Unterdrückung. Die verunkrauteten Flächen werden mit üblichen chemischen Mitteln behandelt. Bei stark beschädigten Rasenflächen sollte die Beisaat mit der ursprünglichen Rasenmischung oder mit der Rasenmischung NACHSAAT durchgeführt werden. Bis Ende Oktober kann man auch neue Rasenflächen anlegen. Bei rascher Abkühlung muss man jedoch damit rechnen, dass diese erst im Frühjahr des nächsten Jahres aufgehen. Je nach Witterung soll der Rasenbestand im November zum letztem mal gemäht werden; gleichzeitig beseitigen wir die herabgefallenen Blätter und andere organische Reste. Beim Befall von Mäusen legen wir bei trockenem Wetter die Fallen mit vergifteten Leckerbissen. Vor dem Winter kann auf dem Rasen eine Schicht abgelagerter Kompost ausgebreitet werden; dieses trägt zum Ausgleich der Oberfläche und zur Verbesserung des Ernährungszustandes bei.
Winter
Die Rasen sollten leicht umwachsen überwintern. Überständige Pflanzen /abgestorbene Grasmasse/ müssen noch vor Winterantritt beseitigt werden, sonst droht im Winter eine starke Infektion durch Pilzkrankheiten. Bei länger dauerndem Frost ohne Schneedecke sollten die Rasenflächen nicht begangen oder anders belastet werden, sonst kann es zur starken Beschädigung der Graspflanzen kommen. Auch bei Tauwetter sollte der Rasen nicht begangen werden, sonst kann es in dem weichen Boden zur Entwicklung der Trittunebenheiten kommen.
2. Grundsätze für die Anlage einer Rasenfläche
Bodenvorbereitung
Die Grundlage bildet eine vollkommene Bodenvorbereitung vor der Aussaat des Saatgutes. Steine und andere fremde Gegenstände müssen beseitigt und die Fläche so eingeebnet werden, dass der Boden anschließend bis zu einer Tiefe von 120–150 mm aufgelockert und eventuell noch mit Sand (mittlerer Körnung) vermischt wird. Dann wird die Phosphor- und Kaliumdüngung in das Bodenprofil appliziert. Während der Vorsaatvorbereitung des Bodens applizieren wir auch die nötigen Nährstoffe (NPK) in der Dosis von 30–50g/m2. Nach dem Aufgehen des Unkrauteswird eine mechanische oder chemische Unkrautbeseitigung durchgeführt, die eventuell zu wiederholen ist.
Aussaat von Rasensaatgut
Die passende Auswahl der Rasenmischung bestimmt die Eigenschaften und den Charakter künftigen Rasens. Deswegen sollte die Auswahl der Rasenmischung nicht unterschätzt werden.
Aussäen kann man vom Frühling bis Ende Oktober, unter Berücksichtigung der Bodenund Klimabedingungen. Die Aussaat erfolgt entweder mit einem Saatgerät oder manuell – in die Breite. Vor der Aussaat sollte die geeignete Rasenmischung durchgemischt und in zwei Teile geteilt werden. Um eine gleichmäßige Aussaat zu erreichen, wird das Saatgut in zwei Teilen diagonal im Wechsel ausgesät. So erreicht man eine gleichmäßige Aussaat.
Nach der Aussaat wird das Saatgut mit einer Harke leicht in die Tiefe von 2–3 mm eingearbeitet die Bodenfläche wird befestigt, z.B. mit einer Gartenwalze. Bis zum Aufgehen des Saatgutes leicht bewässern.
Nach der gewählten Rasenmischung geht das Saatgut innerhalb von 20–35 Tagen auf. Die Aussaat der Rasenmischung bewegt sich im Bereich von 10–30g/1 m2 in Bezug auf die Qualität der Bodenvorbereitung, auf die Grasart und auf die Aussaattechnik.
Grundsätze der Rasensaatgut-Dosierung bei der Aussaat:
| Gewicht des Rasensaatgutes | Für die Fläche von ca. |
|---|---|
| 0.5 kg | 20 m2 |
| 1 kg | 40 m2 |
| 2 kg | 80 m2 |
| 10 kg | 400 m2 |
| 25 kg | 1 000 m2 |
Bewässerung der angelegten Rasenfläche
Während des Aufgehens des neu angelegten Rasens muss die obere Bodenschicht ständig feucht gehalten werden, bis zum Aufgehen der Rasenpflanzen. Entsteht während des Aufgehens eine Bodenkruste, muss diese mit einer Harke oder Rändelwalze gelockert werden.
Bei der Bewässerung ist darauf zu achten, dass das Saatgut mit dem Wasser nicht ausgeschwemmt wird. Deswegen verwendet man ein feines Gartenspritzgerät. Die intensivere Bewässerung sollte in den Morgen- oder Abendsstunden erfolgen.
Mähen der Rasenbestände
Das Mähen des neu angelegten Rasens wird in der Höhe von ca. 80–100 mm durchgeführt, grundsätzlich nur mit scharfen Werkzeugen (Sense, Sichel, Mähmesser). Es sollte maximal ein Drittel der Gesamthöhe der Pflanzen gemäht werden. Bei dem ersten Mähen werden mehr als 90 % einjähriger Unkräuter liquidiert, die gleichzeitig mit dem Rasensaatgut aufgehen (Unkraut aus dem Bodenbestand). Nach dem dritten Mähen können wir den Rasen bereits in der gewünschten Höhe schneiden. Das nächste Mähen erfolgt entsprechend dem Rasentyp und dem Zuwachs der Grasmasse, in der Regel 1–2 Mal pro Woche.
empfohlene Rasenhöhe
| Art des Rasens | empfohlene Rasenhöhe |
|---|---|
| neu angelegte Rasenfläche | 60-70 mm (nur drei erste Mähen) |
| Park-Rasenflächen | 40-60 mm |
| Sportplatz-Rasenflächen | 25-35 mm |
| Technische Rasenflächen | 50-70 mm |
| Professionelle Rasenflächen | |
| Fußballplätze | 25-35 mm |
| Amerikanischer Fußball | 25-35 mm |
| Rugby | 25-35 mm |
| Golf-Rasenflächen | |
| Tee | 10-15 mm |
| Fairway | 25-30 mm |
| Forgreen | 10-15 mm |
| Green | 5-8 mm |
| Rough | 30-70 mm |
3. Agrotechnische Eingriffe und Maßnahmen
Es gilt allgemein: Die agrotechnischen Maßnahmen werden vor allem in dem Frühlings- und Herbstzeitraum durchgeführt.
Ernährung und Düngung
Die Basis eines gesunden Rasens bilden die ausgewogene und ausreichende Ernährung, die die Qualität des senbestandes und seine Beständigkeit gegen Belastung, Krankheiten und Stress beeinflusst.
Vor allem die oft gemähten Park- und Golf-Belastungsrasenflächen sind sehr aufwändig in der Ernährung. Die nötige Menge der Nährstoffe wird am besten durch die Bodenanalyse, durch die visuelle Beurteilung des Bestandes und durch die empfohlenen Düngemittel-Dosen festgelegt.
Die Nährstoffe, organische oder industrielle Düngemittel, werden in Granulat- oder Flüssigkeitsform zugeführt. Die organischen Düngemittel verbessern physikalische Boden- eigenschaften, erhöhen die Einbindung der Nährstoffe im Bodenkomplex, fördern die Tätigkeit der Bodenmikroflora und die Boden-aufnahmefähigkeit des Wassers.
Probieren Sie die Neuheit, den Rasendünger AROS POWER®Die grundlegenden Ernährungselemente sind:
- Nitrogen (N) - fördert das Wachstum und die Intensität der Bestockung der Gräser
- Phosphor (P) - beeinflusst das Einsetzen der Ableger und das Wachstum des Wurzelsystems
- Kalium (K) - erhöht die Beständigkeit der Gräser gegen Krankheiten, Beschädigung durch Winterfröste und Wassermangel
Die Ergänzungselemente sind:
- Kalzium (Ca) - Bauelement der Pflanzenzellen
- Magnesium (Mg) und Eisen (Fe) - wichtig für Laubgrün und die Bildung der organischen Masse
Dosierung der reinen Nährstoffe (Nitrogen, Phosphor, Kalium, Magnesium) in kg/100m2/Jahr
| Art des Rasens | Nitrogen | Phosphor | Kalium | Magnesium |
|---|---|---|---|---|
| Park-Rasenflächen | 0.55-0.75 | 0.25-0.45 | 0.8-1.2 | 0.1-0.2 |
| Sportplatz-Rasenflächen | 0.75-1.6 | 0.25-0.45 | 0.8-1.2 | 0.1-0.2 |
| Technische Rasenflächen | 0.30-0.75 | 0.25-0.45 | 0.8-1.2 | 0.1-0.2 |
Bei den professionell geplflegten Rasenflächen (vor allem Golfplätze und Fussballplätze) werden die Dosen der Nährstoffe gegenüber den Tabellen-Dosen nach Bedarf um 10–15% erhöht.
Vertikutieren
Unter Vertikutieren versteht man den vertikalen Schnitt der Rasendecke. Dies erfolgt mit einer speziellen Vertikutierharke, auf größeren Flächen mit einem Motorvertikulator. Die Messer schneiden bis in die Tiefe von 3–5mm des Wurzelbereiches, reinigen die Rasendecke von der abgestorbenen Grasmasse und ermöglichen den Zutritt von Wasser, Nährstoffen und Licht. Die ausgegrabenen Grasmassenreste können kompostiert werden. Nach diesem Eingriff ist die Nachdüngung nötig, am besten mit einem vollen Kombi- Düngemittel beim guten Rasenzustand. Beschädigte Rasenflächen sollten mit löslichem Stickstoffdünger für die Frühregeneration behandelt werden.
Aerifizierung
Unter Aerifizierung versteht man die Durchlüftung des Bodens mit einer speziellen Aerifiziergabel oder mit einer Aerifizierwalze. Ihre Hohlspitzen dringen in die Tiefe von 100–120mm, wobei sie auf die Oberfläche kleine Bodenrollen austragen. So entstandene Löcher werden mit Quarzsand gefüllt, wodurch die Luft- und Wasserverhältnisse des Bodens reguliert werden. Die Aerifizierung wird bei starker Verdichtung der Rasendecke oder des Bodens durchgeführt, aber auch bei stauender Nässe.
4. Sortiment der Rasenmischungen der Gesellschaft AROS
Die Gesellschaft AROS-osiva s.r.o. als eine der führenden tschechischen Produzenten von Rasenmischungen bringt ein breites Angebot an Rasenmischungen und deren Verpackungen in einzelnen Produktreihe auf den Markt.
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5. Die häufigsten Rasenkrankheiten und die Maßnahmen zu ihrer Verminderung
Schneeschimmel (Fusarium nivale)
Die Rasenpflanzen sterben auf einer ringförmigen, ellipsenförmigen oder unregelmäßigförmigen Fläche ab. Sie sind mit weißem oder rosenrotem Myzelium überzieht. Diese Krankheit erscheint hauptsächlich nach dem Schneeabtauen. Die Ursache ist die nicht weggeräumte organische Masse, Schnee auf dem nicht eingefrorenen Boden, befestigte Bodenoberfläche und der Stickstoff -Überschuss im Herbst. Zum stärkeren Auftreten kommt es auf den beschatteten Flächen. Der Rasen hat eine bräunliche oder braune Farbe und regeneriert sehr langsam.
Maßnahmen: Die abgestorbene Grasmasse ausgraben, mit Salpeterdünger oder mit Kalkammoniaksalpeter düngen. Beim starken Befall muss eine Fungizid-Behandlung durchgeführt werden.
Grauer Schneeschimmel (Typhula incarnata)
Nach dem Schneeabtauen erscheinen unterschiedlich große braune Flecken, deren Farbe anschließend grau oder weiß wird. Die Ursache der Krankheitsentwicklung ist wahrscheinlicht der langfristig liegende Schnee, die Temperaturen von 0–10°C und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die Menge der überständigen Pflanzen bildet auch ein günstiges Mikroklima für die Entwicklung der Krankheit.
Maßnahmen: Die abgestorbene Grasmasse ausgraben, mit Salpeterdünger oder mit Kalkammoniaksalpeter düngen. Beim starken Befall muss eine Fungizid-Behandlung durchgeführt werden.
Schimmelbefall (Blumeria graminis)
Auf den Grasblättern bildet sich ein weißlicher mehliger Belag, der in umfangreichere bräunliche Flecken übergeht. Die Blätter sterben allmählich ab. Ursache sind die überdichteten und extensiv gemähten Bestände, hohe Luftfeuchtigkeit und beschattete Flächen.
Maßnahmen: Der Anbau resistenter Unterarten, ausgeglichene Ernährung und häufiges Mähen behindern die Entwicklung der Krankheit.
Schimmel (Puccinia coronata Corda)
Auf den Blättern erscheinen gelbe und orangefarbige Staubschober, begleitet von Chlorosen und Nekrosen, die sich nachfolgend durch schwarze, glänzende Flecken abwechseln. Allmählich kommt es zur Destruktion des Blattgewebes. Ursache ist das extensive Mähen der Grasbestände, ungenügende Ernährung, hohe Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
Maßnahmen: Zur Verminderung der Krankheit tragen ausgeglichene Ernährung und häufiges Mähen bei.
Rost (Puccinia graminis)
Um die Knoten und in dem unteren Halmteil erscheinen dunkelrostige Staubbläschen der Sommersporen, später erscheinen die dunkel schwarzen gewölbten Wintersporen. Allmählich kommt es zur Beschädigung des Gewebes, zum Blattverdrehen und zur Blattdürre. Ursache sind die extensiv behandelten Bestände, häufiger Tau und Niederschläge unter höheren Temperaturen.
Maßnahmen: Diese Krankheit kann durch Bewässerung nur in den Abendstunden vermindert werden.
Rotspitzigkeit (Laetisaria fuciformis)
Auf der Rasenfläche erscheinen unregelmäßige Flecken, die später gelb werden und haben eine reine Strohfarbe. Bei höherer Feuchtigkeit erscheinen rosafarbige Klümpchen des Luft-Myzeliums. Diese Krankheit erscheint meistens im Herbst. Die Ursache ist ungenügende Stickstoff-Ernährung, langfristige Versumpfung und häufiger Nebel.
Maßnahmen: Zur Verminderung der Krankheit tragen die regelmäßige und ausgeglichen Ernährung, das Rasen-Durchschneiden und die Fungizid-Behandlung bei.
Nelken-Schwindling (Marasmius oreades)
Die Pilze der Ordnung Basiodiomycetes erscheinen vor allem in älteren Rasenflächen, auf magerem und sandigen Boden, auf stark verdichtetem Boden oder auf ehemaligem Waldboden. Sie erscheinen als dunkelgrüne Zirkel, mit Überschuss an Stickstoff in der Holzmasse-Zerlegung oder in Form abgestorbener Grasmasse mit weißlichem Myzelium im Boden oder in Form der Fruchtkörper- Kreise.
Maßnahmen: Die Krankheit wird durch Bodenaustausch in dem Bodenprofil mit ausreichender Breite und durch neue Aussaat der Rasenmischungen liquidiert.
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Zertifikat
Die Gesellschaft AROS-osiva s.r.o., ein traditioneller tschechischer Hersteller von Rasen-mischungen und Saatgut, produziert und liefert ihre Produkte gemäß der internationalen Norm des Qualitätsmanagementsystems ISO 9001:2009.
Mitgliedschaft
Wir sind Mitglied der Tschechischmährischen Zucht- und Saatgutassoziation (ČMŠSA).
Auszeichnung
Im Nationalwettbewerb Verpackung des Jahres 2009 haben wir in der Kategorie Gruppenpackungen und Displays die Auszeichnung für unser Produkt Verkaufsdisplay AROS-PRIM gewonnen.
Auszeichnung
Im Nationalwettbewerb „Die Verpackung des Jahres 2007“ haben wir den Hauptpreis mit unserem Produkt Rasenmischung Sport aus der neue Produktenreihe AROS-EKOmaxi gewonnen.
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Im Nationalwettbewerb Die Verpackung des Jahres 2005 gewannen wir einen Preis in der Kategorie Verkaufs- Ausstellungs- Gruppenverpackungen und Displays für unser Produkt AROS EKO-BOX. Dieser Prestigepreis ist sehr hoch einzuschätzen.


























